Rädlinger erhöht Lagerbestand für Anbaugeräte bis 40 Tonnen

Das neue Logistikzentrum des Baumaschinenausrüsters Rädlinger bietet Platz für etwa 5.500 Produkte. Bereits im zweiten Halbjahr 2018 konnten die Produktionsstückzahlen entsprechend erhöht werden, sodass das Lager für die nachfragestarken Frühjahrsmonate gut gefüllt ist.

Kürzere Lieferzeiten

„Unsere Kunden profitieren von den gesteigerten Stückzahlen und dem großen Lagerbestand insbesondere durch eine deutliche Verkürzung der Lieferzeiten. Das gilt nicht nur für einige wenige Produkte oder Größenklassen, sondern für ein umfangreiches Sortiment“, so Vertriebsleiter Benjamin Schraml.

Ab Lager erhältlich sind Standardprodukte wie Tief- und Grabenräumlöffeln, Volumen- und Gitterlöffel sowie der JR Spaten in verschieden Größenklassen von Klasse 0,1 bis III/IV. Damit können Baumaschinen vom 1 bis zum 40-Tonner bedient werden. Daneben umfasst der Lagerbestand auch mechanische sowie hydraulische Rädlinger Schnellwechsler „System Lehnhoff“ für Baumaschinen bis 40 Tonnen Einsatzgewicht, den Drehmotor JR Tilt 90 und weitere Spezialprodukte für den Einsatz in Abbruch und Recycling+

Untergebracht werden die zur Auslieferung bereiten Anbaugeräte in zwei Lagertürmen mit über sieben Meter hohen Regalen. Platzökonomisch konnte so eine große Anzahl an Paletten-Stellplätzen geschaffen und zudem ein eigenes Kommissionslager untergebracht werden, das einen zügigen Versand auch größerer Löffelpakete an einen Kunden sicherstellt.

„Die Erhöhung des Lagerbestands verbessert nicht nur unsere Lieferbedingungen für unser Standardsortiment, auch für die Entwicklung neuer Produkte und die Realisierung von Sonderanfertigungen werden dadurch Kapazitäten freigesetzt“, so Vertriebsleiter Schraml.

Steigerung der Stückzahlen

Bereits seit 2015 betreibt die Rädlinger Maschinen- und Anlagenbau GmbH neben dem Produktionswerk am Hauptsitz im oberpfälzischen Cham ein zweites Werk in Schwandorf. Hier befindet sich verkehrsgünstig an der Autobahn A 93 und nahe der A 6 gelegen auch das neue Logistikzentrum.

Die neu eingerichtete Fertigungsstätte insbesondere für Tief- und Grabenräumlöffel wurde speziell auf die Anforderungen an eine moderne Serienfertigung ausgerichtet. Ein Laser mit vollautomatisiertem Handlingsystem, zwei Schweißroboter und eine Lackierstraße sorgen für eine Reduzierung der Durchlaufzeiten bei gleichzeitig hoher Qualität. Alleine die Schweißroboter reduzieren die Bearbeitungszeit um ca. 40 Prozent. Zwei Sensoren stellen eine exakte und hochwertige Ausführung der Schweißnähte sicher. 

Die anhaltend gute Auftragslage und Kundennachfrage machte diese Investition möglich und nötig.


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