Gute Auslastung in der Lohnfertigung

Für das Jahr 2012 fasste die Abteilung Lohnfertigung das Ziel, sich über mehrere Branchen hinweg breiter aufzustellen. Standbeine in verschiedenen Wirtschaftsbereichen sollten Schwankungen in einzelnen Industriezweigen kompensieren und so für eine kontinuierlich gute Auslastung sorgen. Mit diversen Neukunden aus den verschiedensten Bereichen erreichte die Lohnfertigung das gesteckte Ziel. Zu Aufträgen aus dem anfänglichen Schwerpunktbereich Bauwirtschaft kommen zunehmend Aufträge aus der Agrarwirtschaft, der Automobilbranche und der Waren- oder Schrottumschlagsbranche.

Zur Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit am Markt stellte sich die Lohnfertigung in diesem Jahr sowohl personell als auch maschinell besser auf. Die Personalstärke wurde mit zehn weiteren qualifizierten Mitarbeitern ausgebaut. Durch die Anschaffung neuer Schweißgeräte und Demmeler-Tische konnte die Schweißzeit verringert, die Maßgenauigkeit verbessert und die Kapazität im Bereich Heften und Schweißen erhöht werden. Die Fertigungszeit für die Nahtvorbereitung reduzierte sich durch den neuen Kuka-Anfasroboter, der durch einen laser-gefertigten Brennzuschnitt eine präzise Nahtvorbereitung ermöglicht.

Beim größten Projekt des Jahres handelt es sich um einen Kompaktausleger für einen Mobilkran mit einer Länge von 21 Metern und einem Gewicht von ungefähr 18,5 Tonnen. Für den Ausleger war eine Vielzahl an ultraschallgeprüften Nähten notwendig, was höchste Anforderungen an die Mitarbeiter stellte. Weiterhin produzierte man für den Agrarbereich diverse Bauteile für Erntemaschinen, für den Bausektor Rüttelplatten und Grundrahmen und für den Industriesektor beispielsweise Rahmengestelle für Maschinen. In der Automobilbranche übernahm die Lohnfertigung Aufträge für die vollständige Fertigung inklusive der mechanischen Bearbeitung und Lackierung von Roboteruntergestellen.

Insgesamt kann die Abteilung Lohnfertigung ein positives Fazit ziehen. Obwohl man am umkämpften Markt den einen oder anderen Auftrag an die Konkurrenz ziehen lassen musste, war die Auslastung gut. Im Hinblick auf den gesamten Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus erhöhte die Lohnfertigung die interne Maschinenauslastung erheblich. Durch die Vergrößerung des Kundenstamms schaffte es die Lohnfertigung sich breiter  aufzustellen. Im letzten Quartal wirkten sich die Konjunkturlage und der daraus entstandene Preiskampf auf die Auftragslage aus. Durch eine permanente Verbesserung der Produktivität im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) und die Erweiterung des Kundenstamms sollen im nächsten Jahr die Chancen am Markt noch verbessert und eine kontinuierlich gute Auslastung gewährleistet werden.


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